Artikelbeschreibung
Die drei Filme bieten Einblicke in globalisierte Produktions- und Handelsprozesse von Nahrungsmitteln und zeigen Funktion und Bedeutung des Fairen Handels auf. «Bittere Orangen» erläutert in Rap-Form die komplexen Zusammenhänge rund um fair produzierten Orangensaft. «Coffee to go» zeigt die ganze Produktions- und Wertschöpfungskette von Kaffee vom Anbau in Uganda bis zum Verkauf in Europa und macht die Unterschiede zwischen freiem Handel und fairem Handel deutlich. «Chicken Curry für den Weltmarkt» schliesslich zeigt, wie sich Kleinbauern in Kamerun und Thailand gegen Grosskonzerne und billige Fleischimporte zur Wehr setzen.
Die Filme
- Bittere Orangen
Rudi Dolezal, Hannes Rossacher, Österreich 1997. Videoclip, 5 Min. ab 12 Jahren
Der Rap-Song erzählt in der Art eines Video-Clips von
Pedro, einem kleinen Jungen, der täglich auf Brasiliens Plantagen Orangen pflückt und von einem besseren Leben träumt. Der Song thematisiert mit diesem Beispiel den Zusammenhang zwischen dem Konsumverhalten bei uns und den Produktionsweisen in den Entwicklungsländern und animiert zum Kauf von fair produzierten Produkten.
- Coffe to go
Andreas Gruber, Österreich 2008. Dokumentarfilm, 25 Min. ab 14 Jahren
Kaffee ist nach Erdöl der meistgehandelte Rohstoff der Welt und damit ein enormes Geschäft. Doch woher kommt der Kaffee und wer verdient daran? Der Film vermittelt in anschaulicher Weise, was jede Tasse Kaffee vom System der Globalisierung erzählt, das die Anbauländer in der Regel benachteiligt. Und er zeigt am Beispiel einer Genossenschaft von Kaffeebauern in Uganda, wie alternative und faire Strukturen für die Produktion und im Handel aussehen können.
- Chicken Curry für den Weltmarkt
José Bourgarel und Hubert Dubois, Frankreich 2005. Dokumentarfilm, 48 Min., ab 14 Jahren
Der weltweite Verzehr von Hühnern ist enorm. Der Hüh-nerfleischmarkt ist global und erbittert umkämpft, was besonders kleine Familienbetriebe zu spüren bekom-men, wie das Beispiel aus Thailand zeigt. Die Hühner-züchter in Afrika demgegenüber kämpfen gegen die verbilligten Exporte aus Europa. Doch es gibt kleine Hoffnungsschimmer: Immer mehr Menschen fangen an, sich in Asien und Afrika für die lokalen Betriebe zu wehren.
Der Film beleuchtet zudem die auch die etwas bessere Situation in der Schweiz, wo immer mehr Hühner tiergerecht aufgezogen werden.
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